Vereinsgeschichte
Der Osterreiner Eissportclub 1975 e. V. wurde am 15.11.1974 im Gasthaus "Sonnenhof" in Osterreinen gegründet. Eingetragen wurde der Verein erst 1975.
Die Gründungsmitglieder waren Karl Lipp, Hermann Häusserer, Johann Huber, Hans Bottke, Rudi Hipp, Manfred Heimlich und Erwin Steiger.
Das erste Turnier wurde am 14.12.1974 in Pfronten geschossen. Die Mannschaft belegte den 21. Platz von 21 Mannschaften.
1975 besuchte man zum ersten Mal den Neuschwanstein–Pokal des EC Schwangau, den wir bis heute viermal gewinnen konnten. Damals wurde gegen Nachbarvereine wie den ESC 67 Füssen, den EV Füssen, den ESC Forggensee Füssen und den TV Nesselwang geschossen. Die Vereine EV Füssen, ESC 67 Füssen und der EC Schwangau stellten in der damaligen Zeit die besten Manschaften im Kreis Allgäu. Es wurden Turniere nicht nur im Umland angefahren, der EC Osterreinen schoss auch in Freiburg, Augsburg und München.
Zum ersten Mal wurde der Verein 1976 in einer Meisterschaftsrunde erwähnt.
1977 wurden Turniere noch teilweise auf Kurzbahnen und Spiele mit 5 Kehren ausgetragen. Es gab noch Dauben aus Holz und auch noch Holzplatten aus beispielsweise Balsa, Birne oder Ahorn.
In den ganzen Jahren war der EC Osterreinen auf vielen Turnieren und hat sich einen guten Namen bei den Nachbarvereinen durch seine Kameradschaft und Sportlichkeit gemacht, welcher bis heute anhält.

1983 kamen auch erstmals Jugendliche in unsere Reihen. Diese baute damals die Basis für die Erfolge von heute auf. In den Klasseneinteilungen war der EC Osterreinen in der Kreisklasse A zu finden. 1984 stieg der Verein erstmals in eine Bezirksklasse auf. Geschossen hatten zu dieser Zeit Franz Hilpert, Wilfried Rapp, Norbert Rapp und Thomas Rapp.
Norbert und Thomas Rapp sowie Johannes und Andreas Haug blieben dem Verein lange Jahre erhalten und gewannen Medaillen bei Bayerischen-, Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften. Allein in der Saison 87 wurden von elf Jugendlichen neun Mal Plätze unter den ersten drei erreicht.
Viel Dank gebührt auch Franz Hilpert, er trainierte die Jugendlichen mehrmals in der Woche und fuhr sie auch zu ihren Turnieren im Umland. Die Jugendarbeit wurde Aushängeschild des EC Osterreinen und des Kreises 401 Allgäu.
1987 machte die neue “junge“ erste Herrenmannschaft zum ersten Mal im Allgäu auf sich aufmerksam. Sie gewannen das Herrenturnier des ESV Lindenberg, wo auch die Bundesliga–Mannschaft aus Innenstätten–Egg teilnahm. Damals sagte Otto Riedl, einer der besten Eisstockschützen in Deutschland, zu der jungen Mannschaft des OEC: "Wenn ihr so weiter macht, kommt ihr bald nach oben." Und er hat recht behalten. In der darauf folgenden Zeit wurde der EC Osterreinen vom Punktelieferanten zum Mitfavoriten bei Turnieren. Der ersten Mannschaft gelang von 1988 an, damals Bezirksklasse C, jedes Jahr der Aufstieg in die nächste höhere Spielklasse, bis sie dann 1994 erstmals in die Bundesliga Süd der Herren aufstieg. Immerhin wurden zu dieser Zeit über 60 Turniere von Jugend- und Herrenmanschaften im Namen des EC Osterreinen besucht.

Viel Anteil am Erfolg des EC Osterreinen hatte auch der damalige 1. Vorstand Georg Mitzel. Unter seiner Leitung hat der EC Osterreinen den Bau seines Vereinsheimes geschafft, welches ab Oktober 1993 gebaut und schließlich am 09.07.1994 eingeweiht wurde. Zudem wurde in seiner Amtszeit die Asphaltanlage zweimal neu überzogen, ohne, dass der Spielbetrieb aus finanziellen Gründen eingeschränkt werden musste.
Verdient um den OEC machte sich auch Wilfried Rapp. Er war lange Zeit Vorstandsmitglied und aktiver Schütze beim EC Osterreinen und brachte sehr viel Zeit und Arbeit ins Vereinsleben mit ein.
